

Industriedesign für Einsatz- und Sicherheitstechnik - robust, intuitiv bedienbar, vom optronischen Handgerät bis zum unbemannten System.
Ein Gerät versagt nicht im Labor. Es versagt nachts, bei Regen, mit klammen Fingern im Handschuh - genau dann, wenn sich jemand darauf verlassen muss. Wer für Rettung, Sicherheit, Behörden oder den professionellen Feldeinsatz entwickelt, kennt diese Wahrheit. Hier muss ein Produkt beides können: begeistern und bestehen.
Ob optronisches Handgerät, tragbares Feldgerät oder unbemannte Plattform zu Wasser und in der Luft: Seit über 20 Jahren entwickeln wir Industriedesign, das Robustheit, intuitive Bedienung und fertigungsgerechte Konstruktion von der ersten Skizze an zusammendenkt.
Unsere Arbeit ist mehrfach ausgezeichnet - mit iF Design Award, Red Dot und Plus X Award, über 45 Auszeichnungen in 20 Jahren. Wir ergänzen Ihr Engineering, ohne Ihnen die Kontrolle zu nehmen, und behandeln Projekte von Beginn an vertraulich - auf Wunsch von Beginn an unter Geheimhaltungsvereinbarung.

Ihre Vorteile bei Projekter
Wir verstehen Ihre Probleme
Kaum ein Umfeld ist so unnachgiebig wie der Ernstfall. Diese Themen entscheiden über die Tauglichkeit eines Geräts - und wir denken sie von der ersten Skizze an mit.
Von der Konzeptidee bis zur Serie aus einer Hand. Wir decken die gesamte Kette ab - auf den Einsatz zugeschnitten.
Von der Konzeptidee bis zur Serie aus einer Hand. Wir decken die gesamte Kette ab - auf den Einsatz zugeschnitten.Robuste, feldtaugliche Gestaltung für Optronik, tragbare Geräte und unbemannte Systeme. Form, Bedienlogik und Materialität entwickeln wir so, dass ein Gerät im Einsatz verstanden wird und Ihre Marke trotzdem erkennbar bleibt.
Blind bedienbar, mit Handschuhen, unter Stress. Wir entwickeln komplette Bedienkonzepte und testen sie an physischen Ergonomiemodellen — Größe, Gewicht und Schalterposition real, nicht simuliert.
IP-, IK- und MIL-STD-gerechte Strukturen bis zur Serienreife. Dichtungsebene, Formtrennung und Innenaufbau denken wir von Phase 1 an mit, weil Korrekturen in Phase 3 teuer werden.
Vom Konzept zum produktionsfähigen Datensatz, in Abstimmung mit Ihrer Konstruktion. Toleranzen, Dichtungsebene und Schnittstellen zu Zulieferern klären wir mit, bevor Werkzeuge entstehen.
Modellbau, 3D-Druck, CNC-Fräsen und 3D-Scan im eigenen Haus, inklusive dedizierter Ergonomiemodelle. Das verkürzt Iterationen erheblich, weil kein externer Dienstleister zwischen Designentscheidung und greifbarem Modell steht.
Konzepte früh greifbar machen, auch für vertrauliche Abstimmungen. Fotorealistische Renderings und Produktanimationen für Vertrieb, Messe und interne Freigaben, ohne dass ein Prototyp existieren muss.
Drei Studien, die zeigen, wie wir denken und arbeiten.
Robustheit, Bedienung und Serienreife in einem Zug - vom optronischen Handgerät bis zur unbemannten Plattform. Jede dieser Studien ist an einem Extrem entstanden: Dunkelheit und Handschuhe beim Fernglas, Salz und Wellen auf dem Wasser, Reichweite und Gewicht in der Luft.
Warum Studien und keine Serienprodukte? Weil wir dicht halten. Was wir für Auftraggeber bis zur Serie entwickeln, bleibt vertraulich - offen zeigen wir unsere Studien. Und die verraten ohnehin das Entscheidende: wie wir denken. Eine Bedienung, die im Dunkeln funktioniert; eine Struktur, die von der ersten Phase an dicht ist; ein Gerät, das im Einsatz besteht, ohne aufzufallen. Genau dieses Denken bringen wir in Ihr Projekt.
Gemeinsam mit unserem Elektronikpartner b1 Engineering Solutions haben wir für einen großen deutschen High-Tech-Hersteller ein digitales Fernglas gestaltet, das Tagsicht und Infrarot kombiniert, einen Laserentfernungsmesser integriert und dabei IP65, IP67 und IK06 erfüllt. Die zentrale Anforderung: blind bedienbar, mit Handschuhen, im Dunkeln, unter Stress, ohne Einweisung.
Nutzer sind Bergrettung, Feuerwehr und Zoll ebenso wie Förster, Seeleute und Jäger. Was sie verbindet, ist nicht die Situation, sondern die Erwartung: ein Gerät, das verlässlich ist und das auch ausstrahlt. Wir entwickelten drei vollständig ausgearbeitete Designrichtungen - vom ruhigen, technischen extrude über das präzise tense bis zum werkzeughaften tough - und dazu drei komplette Bedienkonzepte auf identischer Gehäusegeometrie. So blieb die Entscheidung eine Frage der Bedienphilosophie, nicht der Optik.
Getestet haben wir nicht am Bildschirm, sondern an physischen Ergonomiemodellen: Größe, Gewicht und Schalterposition real, damit der Daumen den Knopf auch im Dunkeln findet. Die Gehäusestruktur war von Phase 1 an IP-gerecht gedacht, mit planer Formtrennung und durchdachter Dichtungsebene - nicht nachträglich abgedichtet.
Ergebnis: IP67 und IK06 · blind bedienbar · drei ausgearbeitete Design- und Bedienkonzepte → Die SEEQ-Designstudie im Detail

Über Wasser gelten andere Gesetze: Salz, Wellen, Korrosion. Diese Designstudie widmete sich einer unbemannten Plattform für die Aufklärung - dicht, korrosionsfest und stabil in Lage und Auftrieb.
Der gestalterische Fokus lag auf einer robusten, wasserdichten Struktur, sicherem Handling beim Aussetzen und Bergen und einer Form, die auch bei rauer See kontrollierbar bleibt. Diskretion ist auch hier mitgedacht: wenig Signatur, klare Funktion, kein unnötiges Aufsehen.
Designfokus: Wasser- und korrosionsfest · lagestabil · handlingoptimiert
Herkömmliche Quadrocopter verbrauchen fast ihre gesamte Energie dafür, in der Luft zu bleiben. Typische Flugzeiten liegen bei 15 bis 25 Minuten, der Aktionsradius ist entsprechend begrenzt. Festflügler sind effizient, brauchen aber Startbahn oder Katapult und können nicht schweben.
Für einen vertraulichen Auftraggeber haben wir beides zusammengebracht: eine Canard-ähnliche Tragflächenkonfiguration mit zwei Flächenpaaren, die vordere Mitteltragfläche erzeugt rund 60 Prozent des Auftriebs, der Heckflügel die übrigen 40. Für die Profilgeometrie fiel die Wahl auf das Eppler E214, ausgelegt für niedrige Reynolds-Zahlen.
Leichtbau bis ins Detail: Sandwich-Aufbau aus Carbonplatten für die Innenkonstruktion, schwenkbare Rotorachsen aus Carbon mit bis zu 50 Grad Schwenkbereich, eine Außenhülle aus Carbon-Kevlar in dünnstmöglicher Schichtdicke. Ein längs verschiebbarer Akku gleicht unterschiedliche Kameragewichte aus und hält den Schwerpunkt konstant. Das Zentralteil lässt sich werkzeuglos von oben abnehmen, was Akkuwechsel unter Einsatzbedingungen erheblich vereinfacht.
Mit steigender Geschwindigkeit übernehmen die Tragflächen die Gewichtskompensation und entlasten die Motoren. Der Kraftvektor verschiebt sich Richtung reinem Vortrieb - Reichweite und Ausdauer wachsen, ohne dass VTOL und Schwebeflug verloren gehen.
Ergebnis: VTOL und Flächenflug in einer Plattform · Carbon-Kevlar-Leichtbau · aerodynamisch und fertigungsgerecht ausgelegt → Das Endura-Scout-Projekt ansehen
Viele Vorhaben in diesem Feld lassen sich nicht am Telefon skizzieren, ohne etwas preiszugeben. Deshalb klären wir Vertraulichkeit, bevor wir über Inhalte sprechen, nicht danach.
Von der Idee zum einsatztauglichen Produkt: Wir überbrücken die Kluft zwischen gestalterischem Anspruch und robuster, serienreifer Realität - und denken Robustheit, Bedienung und Fertigung von Anfang an mit.

Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche
Einsatzszenario, Nutzer, Schutzanforderungen (IP/IK).
Exportkontrolle und Dual-Use frühzeitig einordnen.
Ausfall- & Sicherheitsrisiken früh mitgedacht - Fehlbedienung und kritische Ausfälle von Anfang an im Blick.

Kohärente Formsprachen mit eigenem Charakter.
Physische Ergonomiemodelle, blind bedienbar in der Hand getestet.
IP-/IK-gerecht und wirtschaftlich von Anfang an.

Dichte, robuste, servicefreundliche Struktur.
Schutzarten, Haltbarkeit, Bedienung im Feld.
Fertigungsgerechter Übergang in die Serie.

Und wir beantworten sie gerne.
Für Rettung, Sicherheit, Behörden und den professionellen Feldeinsatz - von Optronik über tragbare Geräte bis zu robuster Ausrüstung. Viele dieser Geräte werden zivil wie behördlich eingesetzt. Wo Dual-Use-relevante Rahmenbedingungen berührt sind, stimmen wir uns frühzeitig mit Ihren zuständigen Stellen ab.
Das hängt von Umfang, Robustheitsanforderungen und Fertigungstiefe ab - von einer fokussierten Konzeptstudie bis zur Begleitung in die Serie. Wir kalkulieren transparent nach Projektphasen und geben nach einem ersten, vertraulichen Gespräch eine belastbare Einschätzung.
Ja. Je nach Kapazität und Wunsch ergänzen wir Ihr bestehendes Engineering, oder wir übernehmen die Konstruktion vollständig. In beiden Fällen stimmen wir uns eng mit Ihren Entwicklungs-, Fertigungs- und Zulieferteams ab, damit ein Design entsteht, das technisch und wirtschaftlich zusammenpasst.
Bei Projekten mit sicherheits- oder verteidigungsrelevantem Bezug klären wir den Projektkontext, die Zuständigkeiten und den Kreis der zugriffsberechtigten Personen frühzeitig. Die exportkontrollrechtliche Einordnung des Gesamtsystems sowie erforderliche Genehmigungen übernimmt der Auftraggeber beziehungsweise seine zuständige Exportkontrollstelle.
Wir arbeiten innerhalb des freigegebenen Projekt- und Datenrahmens und geben technische Unterlagen nicht eigenständig an weitere Empfänger oder ins Ausland weiter.
In jeder - ob erste Idee, Konzept oder bestehendes Gerät zur Weiterentwicklung. Je früher, desto größer der Hebel bei Robustheit, Bedienung und Kosten.
Ja, als Konstruktionsziel. Schutzarten wie IP65 und IP67, Stoßfestigkeit nach IK und Umweltanforderungen nach MIL-STD-810 (Schock, Vibration, Temperatur, Staub, Nässe) denken wir von Phase 1 an als Systemanforderung mit - nicht als nachträgliche Korrektur.
Die eigentliche Zertifizierung und Qualifizierung erfolgt bei spezialisierten Prüfstellen; das gehört nicht zu unserem Leistungsumfang, sondern liegt bei Ihnen bzw. Ihren Partnern.